Am Freitag den 07.08.2015 fuhren wir nach Topares um uns dort das Dorf anzusehen. Der Dortige Bürgermeister hat uns über den Dorfplatz in die Kirche geführt und die wichtigsten Plätze gezeigt bevor es weiter zu unserem sozialem Engagement ging und wir das Dorf reinigten.

Nachdem die Tage zuvor relativ vollgepackt waren, und wir unsere Kräfte sammeln wollten, haben wir den Nachmittag im Dorfeigenem Freibad verbracht bevor es abends weiter nach La Piza ging, wo wir unter freiem Himmel übernachteten und uns auf den bevorstehenden Hajk vorbereiteten.

 

Los ging es am Samstag um 06:30 Uhr in La Piza (1 km hinter María). Es war noch dunkel und relativ kühl, sodass uns das Wandern zu Beginn noch keine Probleme bereitete. Der Tag verging schnell, da wir einige Pausen machten. Die langsam aufkommende Hitze machte einigen sehr zu schaffen, und auch das Tempo das die Spanier vorlegten.

Nach mehreren kurzen Stopps machten wir eine größere Pause in María. Dort machten alle vor Erschöpfung erstmal ein kleines Schläfchen. Das Essen für diesen langen Marsch wurde vorher in kleineren Gruppen aufgeteilt, in denen es dann auch im Laufe des Tages gegessen wurde.

Die Wanderung durch die spanischen Berge waren all die Mühen wert. Die Landschaft ist zwar sehr trocken, das ändert aber nichts an der Schönheit dieser Gegend. Nach insgesamt circa 35 Kilometern kamen wir schließlich müde und kaputt um 21:00 Uhr an unserem Zeltplatz in Velez Blanco an.

Am Sonntag gab es zum Frühstück neben den normalen Brot Pan frito (in Ol frittiertes Brot das mit Zucker serviert wird). Danach marschierten wir weiter zum Castillo de Velez Blanco, eine von 1506 bis 1515 erbaute Burg hoch über den Dächern von Velez Blanco.

Der Bürgermeister dieser Gemeinde, der nach Spanien ausgewanderte Deutsche Dietmar Roth, führte uns durch dieses und erklärte uns einiges. Danach geb es eine kurze Stadtführung bevor es in die Dorf-Kirche zur Sonntagsmesse ging.

Am Nachmittag erholten wir uns vollständig vom Hajk und erwarteten voller Spannung den bevorstehenden „Spanischen Tag“.